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jan meinte, dass die "schnauze"-platte recht kurz wäre. hm, war eigentlich absicht: elf stücke wie auf der "let-it-be-(naked)", nur dass die eben doch recht kurz geraten sind. da hab ich mir gedacht: mach doch mal halblang, ich kann auch ein doppelalbum machen. das konzept für halblang war: "a hard days night" von den beatles auf benjaminisch und doppelt. also statt dreizehn mach ich sechsundzwanzig stücke und keine e-gitarren. auf der beatlesplatte sind zwar welche zu hören, aber nur clean, und ich dachte ich kann da noch einen schritt zurückgehen. dafür gibts diese kleinen synthiespritzer, die beatles hatten auch klavier und sowas mit aufgenommen. das ganze geht ungefähr ne stunde, ist also kürzer als zwei "a-hard-days-night"-durchläufe, aber nur ein bisschen. es klingt ein bisschen nach sechziger, finde ich, aber das könnte nach meinem geschmack noch ein bisschen mehr sein. die gitarren beissen sich manchmal ein bisschen, ich nenne es “akustische akupunktur”. "halblang" ist meine erste platte, die einen durchgehenden sound hat, was vermutlich an der strikten instrumentenbeschränkung liegt. meine heimliche lieblingsplatte. ben, juli 2009
fazit: eine platte ohne die du nicht weiterkommst. “halblang” erklärt die welt in und um benjamin soldan einmal mehr ganz neu!
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