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die idee: wieder an einem wochenende ein album im bett aufnehmen. wenn möglich auch mit dreiunddreißig songs zu siebenundsiebzig minuten, wie "neoJazzhaubitze" und "1001" damals 2001. das ergebnis gibt mir recht aber ich bin offensichtlich nicht mehr so fit wie früher, denn ich hab vier tage gebraucht! na gut, dreieinhalb, aber trotzdem! ich musste ständig pausieren weil mein rücken wehtat! hat man sowas schon gehört?!? ein rockstar, der seine aufnahmen wegen rückenweh unterbricht?!? weichei! -- hm, aber so bin ich. also zur musik: die schlagzeugklänge sind alle per hand eingespielt auf dem keyboard, ohne irgendwelche klicks oder schnickschnack. deswegen holpert und stolpert das auch so unsäglich, quer durch alle geschwindigkeiten. allerdings finde ich ein paar songs richtig gut. das muss ich ja auch; zumindest jetzt, wo ich es gerade erst veröffentliche, sonst wär ich ja schön blöd. ich meine: ich bin schön blöd, aber nicht so sehr, dass ich was veröffentlichen würde was ich absolut scheiße fände. und da ist der knackpunkt: offensichtlich achte ich immer weiger auf meine hörer , denn ich würde nicht behaupten, dass "zerstörer" jetzt unbedingt sooo ein toller genuss ist. es könnte vielleicht sogar die platte sein, die die welt am allerwenigsten braucht, aber da will ich mich nicht festlegen. und trotzdem will ich, dass ihr alle das hört! auswendig lernt und bei den konzerten mitgrölt! hm, ist das jetzt schon der höhepunkt des übermuts, der als größenwahn zurückschlägt und mich der welt gänzlich und endgültig entfremdet? urteilt selbst und zieht euch "zerstörer" rein: alles ist wie früher: coverversionen, kleine liederzyklen, songs auf englisch und immer wieder liebeslieder! yippieh! ben, juli 2009
fazit: als unveröffentlichte demo-platte super, aber in der form nur durchschnitt!
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